Museumsverein Möhlin im "Melihus"

JETZT GOHTS LOS!

Mir versteigere s Holz-Chrippli vom #Adväntsfänschter bim #Dorfmuseum.

Eifach uf Facebook (Museumsverein Möhlin) oder uf Instagram (#museumsvereinmoehlin), vie Messenger oder e-Mail (info@melihus.ch) de Betrag schriebe, wo ihr für das Holz-Chrippli zahle möchtet und wie me Euch chan kontaktiere. Mir setze Eus denne mit em/dr Höchstbietende in Verbindig. Startbetrag: CHF 150.-.

Dr Gsamterlös goht an allsits bekannt Holzkünstler us #Möhlin. D'Auktion goht bis am 10. Januar 2022, 23.59 Uhr. Über d'Auktion wird kei Korrespondänz gfüehrt. Dr Rächtswäg isch usgschlosse.

 

 

Adventsfenster 2021

Am Freitag, 10. Dezember durften wir unser Adventsfenster öffnen. Mit viel Liebe und Herzblut hat der bekannte Ryburger Holz Künstler eine Krippe gebaut. Bei Glühwein und feinem selbsgemachten Kuchen bestaunte man das Kunstwerk und tauschte sich aus. 

Dieses wunderbare Holz-Kunstwerk kann ersteigert werden! Ab dem 4. Januar 2022 werden wir die Versteigerung auf Facebook und Instagram ausschreiben. Das höchste Gebot bekommt den Zuschlag. Der Erlös geht an unseren Ryburger Künstler. Folge uns auf Facebook und Instagram #museumsvereinmoehlin

Wir möchten uns bei allen von Herzen bedanken, die uns durch unser erstes Amtsjahr unterstützt und begleitet haben. Für das neue Jahr haben wir wieder viele tolle Ideen und freuen uns, euch im April zur Eröffnung im Melihus willkommen zu heissen. 

Frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr wünscht der Vorstand des Dorfmuseum Melihus.

 

 

Herbstmärt 17.10.2021

Nun ist er vorbei, der Herbstmärt 2021. Es war ein rundum gelungener Tag und das herrliche Herbstwetter lud dazu ein, das feine Essen vor dem Museum zu geniessen und etwas zu verweilen. Das bunte, vielfälltige Angebot unserer Aussteller*innen bot rund ums Museum ein stimmiges Bild und lud zum Kauf ein.

Am Nachmittag fand die Prämierung unserer Malwettbewerbs statt. Wir konnten nicht nur einem, sondern gleich 5 Gewinner*innen gratulieren. Es war spannend zu sehen, wie die Schüler von Möhlin unser Museum in 500 Jahren sehen.

Ein grosses Danke geht an alle Helfer*innen welche in den Wochen und Tagen vor dem Markt fleissig im Hintergrund gewerkelt haben. Danke auch an das Team der Guerilla Küche, welche dem Dorfmuseum eine neue Kaffemaschine geschenkt haben.

Danke Meli dass ihr so zahlreich erschienen seid und den Herbstmärt mit uns genossen habt. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.

 

 

Drösche wie früehner

Mit viel Muskelkraft, Wissen und Freude an der Arbeit - so hat der Ryburger Club am letzten Sonntag allen Museumsbesucher*innen das "Drösche wie füehner" näher gebracht.

Trotz Regen durften wir zahlreiche Besucher*innen im Dorfmuseum begrüssen und den einen oder anderen interessanten Schwatz halten.

Das feine Kuchen - und Kaffibuffet hat wieder einmal mehr fürs leibliche Wohl gesorgt.

In der Scheune wurden lustige Strohmäuse gebastelt. Ein Spass für Gross und Klein.

 

Drösche wie früehner

Was heute von Maschinen erledigt wird, war früher anstrengende Handarbeit.

Im Sommer, wenn das Korn hoch auf den Feldern stand, wurde dieses mit der Sense von den Bauern und Gehilfen geschnitten, zu Garben gebunden und zum Trocknen auf dem Feld hingestellt. Wenn die Garben getrocknet waren, wurden diese auf den Karren geladen, zu den Höfen gefahren und in den Speichern gelagert, bis es im Winter dann von Hand gedroschen wurde.

Egal ob mit dem Dröschschlegel oder dem Flegel, es kommt darauf an die trockene Frucht aus den Ährern oder den Hülsen zu lösen. Dies geschah in der Regel auf dem Dreschplatz oder der Tenne eines Bauernhauses.

Das übrig gebliebene Gemisch aus Stroh, Früchten und Staub muss nun noch gereinigt werden. Dies geschah mit einem Rendel oder Sieb. Durch den Wind von den Bewegungen wurde der Stroh und der Staub wegepustet und übrig blieb das Korn.

Dieses hat man anschliessend zur Mühle gebracht um daraus Mehl zu machen und feines Brot zu backen. Das Stroh wurde für die Nutztiere weiter verwendet.

Am Sonntag, 19. September 2021 laden wir euch herzlich ein, wenn der Ryburger Club zeigt, wie in vergangenen Zeiten gedröscht wurde.

Ausserdem werden wir zusammen Heutierli basteln und es gibt wieder feinen Kaffe und Kuchen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen.

Waschtag im Dorfmuseum Möhlin!

Die Wöschwiiber aus Ziefen zeigten auf eindrückliche Weise allen Besucher*innen wie die Wäsche noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein durch schwere Handarbeit gewaschen wurde. Meist draussen oder im Waschhüsli – bei Wind und Wetter – wurden Kleidung und Bettwäsche von Hand und mit viel Muskelkraft sauber gemacht. Die Frauen trugen, hoben, rieben und schlugen damals Berge von Tüchern, Hemden, Hosen und Röcke – ihre Hände waren danach durch die Lauge völlig geschunden. Manch ein Museumsbesucher/eine Museumsbesucherin bot beim gestrigen Waschtag den Wöschwiibern Hand an und musste dann aber schnell feststellen, dass dafür voller Körpereinsatz gefragt ist.

Der Museumsverein bedankt sich herzlich bei den Wöschwiibern aus Ziefen, bei den vielen Besucher*innen wie auch bei allen Helfer*innen für Ihren Einsatz. Gemeinsam konnte ein gelungener Anlass geboten werden, an dem alle viel Freude hatten. 

Fotos: Theres Soder

Wöschwiiber

Es ist wieder so weit: Am 06. Juni 2021 öffnet von 14 bis 16 Uhr das Dorfmuseum Möhlin im Melihus wieder seineTüren und ladet herzlich zu einem historischen Rundgang ein. An diesem Sonntag speziell: D Wöschwiiber us Ziefen. Sie zeigen uns - traditionell gekleidet und vor Ort - wie einst die Wäsche gewaschen wurde. Ein Waschtag war damals harte Arbeit und zuständig dafür waren hauptsächlich die Frauen. Dass sie dabei Dorfgeschichten austauschten, machte den Waschtag wohl etwas erträglicher. 

Für die Kinder wird es wieder einen Basteltisch geben, an dem sie gegen einen Unkostenbeitrag Küchenwäsche selber bemalen können. Und natürlich gibt es auch wieder den feinen Museumskaffi sowie ein Kuchenbuffet.

Wir freuen uns wiederum auf ganz viele Besucher*innen.

Herzliche Grüsse, Museumsverein Möhlin

 

Internationaler Museumstag 

Am Sonntag, 16. Mai 2021 ist Internationaler Museumstag. Auch das Dorfmuseum im Melihus hat von 14 bis 16 Uhr offen.

Tauchen Sie ein in die Zeit von unseren Urgrosseltern und Grosseltern und geniessen Sie unsere Ausstellung "Gschirr vo Meli".

Der Eintritt ist kostenlos.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen.

Museumsverein Möhlin

Der Museumsverein Möhlin ladet herzlich ein! 

Am 2. Mai 2021 findet im Dorfmuseum im Melihus von 14 bis 16 Uhr das Keramikmalen mit Carolyn Metzger statt – passend zur aktuellen Wechselausstellung „Gschirr vo Meli“. 

Als weit über die Region bekannte Chacheli-Macherin wird uns Carolyn Metzger live die Wunder der Farb- und Bildkombinationen beim Keramikmalen vorführen. Zudem besteht die Möglichkeit, das eine oder andere ihrer Kunstwerke vor Ort zu kaufen.   

Aber auch die kleinen Museumsbesucher werden auf ihre Kosten kommen. Denn für sie wird ein Maltisch zur Verfügung stehen, auf dem sie runde, flache oder geschwungene Steine kunterbunt bemalen können. Als Glücks- oder Kraftsteine, dürfen diese dann im ganzen Dorf verteilt werden, damit die kleinen Kunstwerke den Weg zu neuen Besitzer*innen finden. Wichtig: Malschurz mitnehmen oder Kleider tragen, die schmutzig werden dürfen. Material wird zur Verfügung gestellt. Keine Voranmeldung nötig. 

Wir freuen uns wiederum auf ganz viele Besucher.

Museumsverein Möhlin

Eröffnung Museumsverein Möhlin „im Melihus“  

Der Museumsverein Möhlin sagt herzlichen Dank! Zur Saisoneröffnung unseres Dorfmuseums durften wir am 11. April 2021 im Melihus eine grosse Anzahl Besucher*Innen begrüssen. Über das grosse Interesse (auch in Bezug auf die Wechselausstellung "Geschirr vo Meli") haben wir uns riesig gefreut – ebenso über die vielen positiven Rückmeldungen und interessanten Gespräche. Ein grosses Dankeschön auch dafür, dass sich alle durchwegs an die vorgegebenen Corona-Schutzmassnahmen gehalten haben und auch die damit verbundene Wartezeit beim Einlass ohne weiteres in Kauf genommen haben.  

Mit der Eröffnung des Museums kam auch die Zeit um Abschied zu nehmen. Der neue Vorstand hat die ausgeschiedene Präsidentin Brigitte Neeser sowie die ehemaligen Vorstandsmitglieder Verena Braccini,  im kleinen Kreis vor der offiziellen Eröffnung verabschiedet. Wir bedanken uns von Herzen für den unermüdlichen, wertvollen und engagierten Einsatz in den letzten Jahren und wünschen alles Gute für die Zukunft.

Wechselausstellung „Gschirr vo Meli“  

Ursprung von „Gschirr vo Meli“  

Die Niederweiler Steingutfabrik A.G. wurde von einer lothringischen Unternehmerfamilie gegründet. 1827 erwarb Louis-Guillaume Dryander die historische Fayence-und Porzellanmanufaktur von Niderviller (Moselle). 1830 verzichtete er auf die aufwendige Porzellanproduktion, um sich ausschliesslich der rentableren Erzeugung von Steingut zu widmen. Das Unternehmen wurde 1886 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, dessen Leitung bis 1944 in den Händen der Familie blieb.

1906 entschieden die Nachfahren von Louis-Guillaume Dryander, ein Zweigunternehmen in der Schweiz, mit Sitz in Rheinfelden und einer Fabrikationsstätte in Möhlin, aufzubauen: die Steingutfabrik Niederweiler AG wurde gegründet. Qualifiziere Fachleute brachten den Melern das Steingutdrehen bei.

Rund 60 bis 70 Personen fanden hier ihre Arbeit. Die Chacheli-Erzeugnisse fanden grossen Anklang. Nach fünf Jahrzenten gab es jedoch Konkurrenz von maschinell erzeugten Produkten. So wurden am 21. Januar 1954 allen Arbeitern gekündigt und im Juni dieses Jahres folgte die Stilllegung. Alle Arbeiter fanden wieder eine Arbeit, manche sogar eine besser bezahlte.Auch heute sind die Erzeugnisse von damals bei vielen Familien aus Möhlin in Gebrauch.

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Quelle: Witt oder witt it?

Fotos: Sofia Chautems